TSO - Logo
N 51° 25' 38.74" / E 6° 50' 37.16"
Höhe = 45 Meter / Obs.-Code = 628

©1998 TSO

Besucherzaehler

Besucher seit dem 6.1.2021


Unsere Sternwarte

2001

Januar

Zusammen mit Mitgliedern des essener "Verein für Volkstümliche Astronomie" (VVA) beobachten wir am 9.1. trotz leicht dunstigem Himmel die totale Mondfinsternis. Weil die Finsternis bereits in den frühen Abendstunden (und für die Teleskope des TSO damit hinter den Nachbarhäusern) stattfand, wählten wir als Beobachtungsplatz eine zur Grünanlage umgewandelte Zechen-Abraumhalde nordöstlich der essener Innenstadt. Die transportablen Geräte stellte der VVA zur Verfügung.
Bereits vor der Verfinsterung hatte der Mond den Stern Delta Geminiorum bedeckt. Was im Teleskop und sogar im Sucher der Kamera gut beobachtbar war, blieb dem bloßen Auge aufgrund der durch den Dunst bedingten Himmelsaufhellung jedoch leider verborgen.
Doch auch während der Finsternis verschwanden noch mehrere schwache Sterne hinter dem Mondrand. Auch wenn keine dieser Bedeckungegn mit bloßem Auge zu erkennen war, war es doch interessant zu beobachten, wie sich der rötliche Mond auf den jeweiligen Stern zubewegte und dieser dann von einer Sekunde auf die andere "ausgeknipst" wurde.

TSO - Der total verfinsterte Mond
Der total verfinsterte Mond zusammen mit dem Stern 63 Gem, der jedoch gerade eben nicht mehr bedeckt wurde.

Trotz leichtem Dunst können sowohl die totale Mondfinsternis als auch die vorherige Bedeckung des Stern Delta Geminiorum von uns beobachtet werden.

Februar

Am 17.2. ist das TSO mit einem Stand auf dem 1. "Astronomie Treff Hückelhoven" (ATH) vertreten. Außerdem stellen wir im Rahmen des dortigen Vortragsprogramms noch einmal unsere Vorgehensweise bei der Astrometrie von Kleinplaneten vor.

TSO - Der Stand des TSO auf dem 1. "Astronomie Treff Hückelhoven" (ATH)
Der Stand des TSO auf dem 1. "Astronomie Treff Hückelhoven" (ATH).

Der Stand des TSO auf dem 1. "Astronomie Treff Hückelhoven" (ATH).

März

Nach manueller Positionierung liefern unsere beiden Teleskope dank Autoguiderkameras nun fast vollautomatisch Positionsdatensätze von bis zu acht verschiedenen Himmelsfeldern pro Nacht. Zusammen mit den erreichbaren Grenzgrößen sind das trotz der über eine Stunde verteilten fünf Aufnahmen pro Feld bis zu 50 verschiedene Objektpositionen. Die manuelle Auswertung mit dem noch MS-DOS-basierten Programm Astrometrica wird dadurch so zeitaufwändig, dass zwei Stunden für die Datenauswertung benötigt wurden.
Ein halb- oder besser noch vollautomatisches Auswerteprogramm muss also her! Neben dem noch in der Testphase befindlichen "neuen" Astrometrica für Windows haben wir auch Canopus in die engere Auswahl genommen. Aufgrund der automatischen Vergleichstern- und Objektsuche fällt unsere Entscheidung am Ende auf die neue Astrometrica-Version.

Mai

Im Begleitheft zum 17. ATT in Essen erscheint ein vom TSO-Mitglied Karolin Kleemann-Böker mit verfasster Artikel Über die verschiedenen "Astro-Gästerfarmen" in Namibia. Klicken Sie zum Lesen auf das unten stehende PDF-Icon.


Download als PDF-Datei

(PDF-Datei, 1.28 MB)
Juni

Auf der 4. Kleinplanetentagung der VdS-Fachgruppe "Kleine Planeten" an der Archenhold Sternwarte in Berlin berichten wir in einem Kurzvortrag über unsere Erfahrungen mit der Astrometriesoftware Canopus.

November

Im Anschluss an einen zweiwöchigen Urlaub in der südafrikanischen Provinz "Western Cape" fahren die TSO-Mitglieder Andreas Böker, Karolin KleemannBöker und Axel Martin mit dem Auto weiter nach Namibia, wo sie noch eine Woche Astro-Urlaub auf der Gästefarm "Niedersachsen" machen. Einige der hierbei auf chemischem Film entstandenen Astrofotos können Sie sich auf unserer Seite Astrofotografie in Namibia ansehen. Weitere Bilder von dieser und anderen Namibia-Reisen finden Sie auf der TSO - Reisefotografie Seite in dem Album "Namibia - 1996 bis 2001".

Weiter zum Jahr 2002

Zurück zum Jahr 2000

Zurück zur TSO-Startseite