
N 51° 25' 38.74" / E 6° 50' 37.16"
Höhe = 45 Meter / Obs.-Code = 628
©1998 TSO

Besucher seit dem 6.1.2021
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Unsere Sternwarte
1998
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März
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Trotz des neuen zweiten Teleskops wurde, wenn man von zwei oder drei visuellen Abenden einmal absieht, fast nur mit dem C-8 und der daran angeschlossenen CCD-Kamera beobachtet. "Wenn wir jetzt nur eine zweite Kamera hätten, könnte man auch dieses Teleskop zur Gewinnung astrometrischer Positionen nutzen..." Für den Weiterbau der Cookbook-Kamera fehlte uns nicht nur die Zeit, sondern (wie sich im Nachhinein leider erst herausgestellt hatte) auch das erforderliche elektronische Wissen. Nachdem wir jedoch bereits im Herbst des Vorjahres Kontakte zu anderen Erbauern von Cookbook-Kameras geknüpft hatten, erklärte sich Dirk Langenbach aus Hagen dazu bereit, die von uns angefangene CCD-Kamera fertig zu stellen.
Im März war es dann so weit: eine funktionsfähige Cookbook-Kamera lag vor uns. Erste Versuche am Refraktor sahen recht vielversprechend aus, wenn da nur nicht das elendige Auf- und Abbauen der ganzen Gerätschaften für jede Beobachtungsnacht gewesen wäre...
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April
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Da ja anscheinend doch kein Weg an einer zweiten Hütte vorbeiging, begannen mal wieder die Planungsarbeiten. Aus Platzgründen kam eine zweite Schiebedachhütte leider nicht in Frage, so dass wir uns dieses Mal zum Bau einer komplett auf im Boden eingelassenen Schienen abschiebbaren Hütte entschlossen. Dieser auf den ersten Blick etwas unkonventionelle Schutzbau besitzt auf einer Seite zwei große Türen, die sich über die komplette Breite der Hütte öffnen lassen. Schiebt man die Hütte jetzt zur Seite, steht das komplett aufgebaute Teleskop samt CCD-Kamera im Freien. Nur noch der zur Steuerung der Kamera benötigte PC musste jetzt noch auf- und abgebaut werden.
Außenansicht des TSO mit neuer Hütte
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Refraktor mit Cookbook-Kamera
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Das TSO, wie es im Sommer 1998 aussah. Da die Schutzhütte für den Refraktor mit nur wenigen Handgriffen zur Seite geschoben werden konnte, wurde das Beobachten wesentlich bequemer. Der Refraktor war zu dieser Zeit bereits mit der Cookbook-Kamera ausgestattet. Auf der Vorderseite der Säule ist das zum Betrieb der Kamera benötigte Netzteil zu sehen.
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Mai
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Zusammen mit unseren Freunden Ilonka Rohacek und Cyril Holtz aus der Lüneburger Heide (der "TSO-Außenstelle Nord") präsentieren wir uns am 8.5. mit einem Stand auf der 14. essener Astromesse ATT. Als Teil des Rahmenprogramms hält unser Mitglied Axel Martin seinen Vortrag "Einführung in die Astrofotografie".
Unser Stand auf dem 14. ATT
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Unser Stand auf dem 14. ATT.
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Juni
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Die Mitglieder des TSO nehmen vom 12. bis 14.6. an der 1. Kleinplanetentagung der VdS Fachgruppe "Kleine Planeten" an der Volkssternwarte Drebach teil. Hierbei stellen wir auch unsere Sternwarte in Form eines 15-minütigen Vortrags vor.
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Juli
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Aufgrund mangelnder Aktivitäten löst sich die InteressenGemeinschaft "Sternfreunde an der Ruhr" (IG StaR) auf. Von ehemals 12 Mitgliedern im November 1995 waren am Ende nur noch die Mitglieder des TSO und der essener Sternfreund Ewald Goitowski regelmäßig beobachterisch tätig. Auch die zunächst wöchentlichen und später dann nur noch monatlichen Treffen zum allgemeinen Erfahrungsaustausch wurden von den anderen Mitgliedern nicht mehr genutzt.
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August
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Um auch den Steuer-PC des 4"-Refraktors nicht an jedem Abend wieder auf- uns abbauen zu müssen, entstand als letzter Schutzbau eine kleine freistehende Holzhütte. In ihr findet ein Desktop-PC, samt Monitor und diverse Zusatzgeräte wie DCF-Funkuhr und verschiedene Netzteile zum Betrieb des Teleskops Platz. Im gleichen Zug wurden alle notwendigen Kabelverbindungen durch ein im Boden eingelassenes PVC-Rohr zwischen PC und Teleskop verlegt. Der Entstehung von Stolperfallen war also vorgebeugt.
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September
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Das TSO präsentiert sich am 5.9. mit einem eigenen Stand auf dem 3. "Hattinger Astronomische Trödel-Tag" (HATT).
Am darauf folgenden Wochenende fahren drei Mitglieder unserer Sternwarte in die Lüneburger Heide um unseren dort wohnenden Freunden Ilonka Rohacek und Cyril Holtz (der "TSO-Außenstelle Nord") beim Bau einer im Garten fest installierten Teleskopsäule zu helfen. Dank guter Fundament-Vorbereitung können wir die Arbeiten an einem Nachmittag abschließen, so dass am Ende des Tages das Teleskop samt Montierung auf seiner Säule steht. An den folgenden Wochenenden verlegen die beiden noch Trittplatten und bauen einen wegschiebbaren Wetterschutz.
Das TSO bringt die fertige Säule mit
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Nachdem die Montierung auf der Säule montiert ist, kann das Teleskop aufgesetzt werden
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Ilonka Rohacek und Cyril Holtz neben ihem neu aufgestellten Teleskop
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Die fertige Beobachtungsstation der "TSO-Außenstelle Nord"
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Eine von uns organisierte alte Pyramidenstumpf-Säule aus Stahlblech mit Betonfüllung dient als Unterbau der New-Polaris-Monierung unserer "Außenstelle Nord". Dank des vorbereiteten Betonfundaments und einer von uns angefertigten Adapterplatte für die Montierung kann das Teleskop bis zum Nachmittag komplett aufgestellt werden. Später entsteht dann auch noch ein abfahrbarer Wetterschutz, der nach dem gleichen Prinzip wie unsere abschiebbare Schutzhütte für den 4"-Refraktor funktioniert.
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Wenn man sich einmal an die Qualitäten einer stabilen Montierung gewöhnt hat... Sehr schnell war klar, dass wir die maximal mögliche Auflösung unserer CCD-Bilder mit der Cookbook nur dann erreichen konnten, wenn es absolut windstill war. Bereits bei einer leichten Brise war es jedoch schon unmöglich einen Leitstern exakt genug im Fadenkreuz zu halten, so dass uns in solchen Situationen, aufgrund "matschiger" Sternscheibchen, teilweise bis zu eine Größenklasse regelrecht verloren ging. Als sich daher die Möglichkeit ergab, eine zweite G-11-Montierung von Privat zu erwerben, bedurfte es eigentlich keiner weiteren Überlegung mehr...
Außenansicht des TSO mit neuer Montierung und Computerhütte
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Nach Austausch der Super-Polaris Montierung gegen eine G-11 konnte nun auch bei längeren Belichtungszeiten noch punktförmig nachgeführt werden. Im Hintergrund ist die bereits im August fertiggestellte Computerhütte zu erkennen.
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Ende des Monats begeben sich drei Mitglieder des TSO auf ihre inzwischen dritte gemeinsame Namibia-Reise. Nach einer einwöchigen Rundreise über den Waterberg und die Etosha Pfanne nach Swakopmund wird auch noch eine Woche Astro-Urlaub auf der Gästefarm "Niedersachsen" gemacht. Einige der hierbei auf chemischem Film entstandenen Astrofotos können Sie sich auf unserer Seite Astrofotografie in Namibia ansehen. Weitere Bilder von dieser und anderen Namibia-Reisen finden Sie auf der TSO - Reisefotografie Seite in dem Album "Namibia - 1996 bis 2001".
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Oktober
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Am 13.10. Besuchen die Mitglieder des TSO die 17. "Bochumer Herbsttagung" (BoHeTa) an der Ruhr-Universität Bochum.
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November
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Jetzt wo eine zweite stabile Montierung da war, lag es nah, auch diese Montierung mittels Autoguider nachzuführen. Da wir mit unserer ST-4 am C-8 bisher nur gute Erfahrungen gemacht hatten, entschlossen wir uns deshalb zum Kauf einer weiteren ST-4 um auch den Refraktor mittels Off-Axis-Guider nachzuführen.
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